potential
 

 

Es entsteht eine vielfältige und unvorhersehbare Sammlung von Geschichten, die an Gegenstände geknüpft sind und individuelle Aspekte der Industriekultur festhalten.

Diese zufällige Sammlung widerspiegelt Erfahrungen und Wahrnehmungen im persönlichen Bereich der Arbeitswelt. Sie führt vor Augen, dass strukturelle Veränderungen ihre Spuren auch in den Biografien der jeweiligen Menschen hinterlassen.

Menschen, die am Anfang ihres beruflichen Lebens stehen, begegnen Menschen, die dieses vollendet haben und auf Veränderungen über einen grösseren Zeitraum zurückblicken können.

Angehende Berufsleute erhalten einen Einblick in vergangene oder vergehende Arbeitskulturen. Dies ermöglicht ihnen, die eigenen Erfahrungen mit Veränderungen in einen weiteren Zusammenhang zu stellen.

Das Aufspüren, Ansprechen und Befragen von fremden Personen fordert und fördert die soziale Kompetenz und erhöht die Aufmerksamkeit gegenüber anderen Altersgruppen.

Selbstständiges Forschen und Graben nach noch nicht Entdecktem schafft Geschichtsbewusstsein im Kleinen und Neugier auf Zusammenhänge im Grossen.

Das Zusammentragen einzelner Gegenstände und Geschichten zu einem Ganzen fördert das Gruppengefühl und stärkt den Einzelnen in der Gruppe.

In einem Museum selber einen Beitrag leisten zu können, ermöglicht die persönliche Identifikation mit der Institution.

Das Projekt bietet den beteiligten Berufsschulen eine öffentliche Plattform, um ihre Bildungskultur zu präsentieren.

Die Veröffentlichung individueller Erlebnisse und Erfahrungen schafft Aufmerksamkeit für diejenigen Menschen, welche die Industrielle Kultur prägen und zu einem grossen Teil auch ausmachen.

Die einzelnen, aufgehobenen Objekte erhalten im Sammlungskontext eine neue Bedeutung und Perspektive.

Das Objekt in der Sammlung und die Sammlung in catch.ch ergibt mehr als die Summe aller Teile.

 

 
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