2003

-the memory distillery

Ein Speicher für flüchtige Ansichten und vielfältige Standpunkte. Eine Sammlung von Sammlungen in Form von Gegenständen Geschichten und Gesichtern.
catch.ch ist ein Kunstprojekt, dass auf verschiedenen Ebenen kultureller Mehrwert schafft.
Die reale Sammlertätigkeit bringt Menschen zusammen und wirft Fragen zu unterschiedlichen Themen auf.
Die vielfältigen und unabsehbaren Beiträge aller Beteiligten sind wie Mosaiksteine eines riesigen Erinnerungsreliefs.

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
2002

Berufsschülerinnen und Berufsschüler erinnern sich an einen denkwürdigen Moment in Ihrem Leben. Sie finden dafür ein Objekt und gestalten es zu einem "Ichdenkmal" um.
Sie begeben sich an den Originalschauplatz und fotografieren sich mit ihrem Denkmal.
Ge-schichte, Ichdenkmal und Foto werden auf dem Internet publiziert und in einer Ausstellung dem Publikum gezeigt.
Ausgangspunkt und Wegzeichen für das Projekt ist Ilya Kabakovs "Denkmal für einen verlorenen Handschuh".

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
2002

Schülerinnen und Schüler der Gewerblich Industriellen Berufsschule sammeln Gegenstände und Geschichten zur industriellen Arbeitswelt

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
2001
ihreSicht

2000 +1 Sicht auf den Sihlwald

Die Stadt Zürich hat beschlossen, einen Viertel ihres Forstareals nicht mehr zu kultivieren und dem Lauf der Natur zu überlassen.
Im Ausstellungszentrum Sihlwald haben wir eine Ausstellung mit Hunderten von Perspektiven zum Übergang vom Kulturwald zum Urwald aufgebaut:
Kindergarten- und Schulklassen, Gruppen von Försterinnen und Waldbiologen, Seniorengruppen und Künstlerinnen stellen ihre Beobachtungen zu diesem Übergang dar.


Stiftung Naturlandschaft Sihlwald

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
2001
Wohin Türen führen

Briefkastentüre
"Hinter der Briefkastentüre ist es ein bisschen dunkel. Es hat eine kleine Rutschbahn für die Briefe. Die Briefe kommen dann in eine Kiste und werden dann abgestempelt und abgeschickt."

Sarah

Hollsteins Türe
"Wenn es sehr heiss ist klemmt die Türe und wenn es kalt ist stosst die Türe. Wenn der Wind sehr stark ist, geht die Türe auf und es klingelt. Die Angestellten der Bäcke-rei Hollstein sind mit ihrer Türe nicht zufrieden, weil die Türe nicht automatisch geht und nicht farbig ist."

Sung Ju, Nicole, Christoph

Die Liefertür
"Die Liefertür beim Volg wird - aufgerundet - etwa hundert Mal am Tag benutzt. Die Tür ist ungefähr 30 Jahre alt. Sie ist aus reinem Metall und genau 5 Centimeter dick. Jeden Morgen kommen Lieferanten und bringen Frischwaren. Montag und Donners-tag werden Hartwaren geliefert. Die alten Frischwaren werden fortgeworfen und die abgelaufenen Hartwaren werden von den Mitarbeiterinnen nach Hause genommen, wenn sie nicht zu fest beschädigt sind. Am Freitag kommt eine Frau, um den alten Salat für ihre Tiere zu holen."

Chantal, Anna Tanja

Hinter der Tür des berühmtesten Seuzachers
"Am Montag waren wir bei Beni Thurnheer. Wir klingelten und Herr Thurnheer mach-te uns persönlich auf. Alle fragten gleichzeitig, ob wir die Türe frottieren dürften. Er sagte, er müsse seine Frau fragen. Also gingen wir wieder zurück.
Am Dienstag machten wir uns wieder auf den Weg. Seine Frau machte uns auf. Sie war sehr nett. Wir rieben die Türe ab und machten ein Interview.
Am Mittwoch gingen wir wieder zu Herrn Thurnheer um die Autogramme zu holen für die ganze Klasse."

Désirée, Marco, Kevin

 

 

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
2001

Eine Sammelmaschine sammelt Objekte für ein Museum der Zukunft

Im Januar 2001 graben Gruppen aller Art in der Region Basel nach Objekten und den daran haftenden Geschichten für ein Museum der Zukunft.
Zwei Übersee-Container, ein Bar- und ein Archiv-Container, sind mit einem Förderband verbunden und dienen als Grabungstool.
Bar- und Storykeepers, ArchivarInnen und Fachleute für Erinnerungen bedienen DIE FÖRDERBAR. Mit der Ausbeute findet am Schluss eine öffentliche Debatte zwischen den Grabenden und den Erinnerungsfachleuten statt.

Verein "Alles bleibt anders" Im Rahmen "500 Jahre
Basel - Eidgenossenschaft" und "Europäischer
Kulturmonat Basel"

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
2000
Hände sprechen Bände

Das ist der Anfang einer Sammlung. Seit April dieses Jahres giesst ein Team des Altersheims Rosental Hände von Pensionären, MitarbeiterInnen des Altersheims und QuartierbewohnerInnen ab und schreibt die dazugehörenden Handgeschichten auf. In handlichen Ausstellungselementen von 30 x 40 cm wird der Abguss und die Geschichte präsentiert.

Altersheim Rosental, Winterthur

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
2000 Die Erfindung der Foerderbar an der Erfindermesse in Baden  
   
   
   
1999
33 Kubikmeter Zukunft

Zukunft erfinden auf engstem Raum

Jugendliche Asylsuchende in Zürich planen den Ausbau eines Übersee-Containers, um nach ihrer Rückreise aus dem Asylland Schweiz eine neue Existenz aufbauen zu können.
Sie treiben Material zur Wiederverwertung auf und bauen sich damit 33 Kubikmeter Zukunft in einem Container aus.

Asylorganisation Zürich / Tagesstruktur für Jugendliche Asylsuchende TAST

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
1999
Fabula

Eine Verständigung über die Kunst

Fabula ist eine Erfindung, wie in fünf Sprachen ein Stück Schweiz erzählt werden kann. Ein experimentelles Theater-projekt zum Thema Verständigung via Kunst mit Aufführungen in Wila (ZH), Rodie-Fiesso (TI), Lenzburg (AG), Lavin (GR), Bern (BE) und Dorénaz (VS).

Schweizerische Kulturstiftung Pro Helvetia Im
Rahmen von "60 Jahre Pro Helvetia" In
Zusammenarbeit mit fünf Kulturzentern

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
1999

Vom Nutzen der Netze

Eine interdisziplinäre Tagung zu Aufbau und Unterhalt von formellen und informellen Netzwerken im Kulturbereich.

Verein Grabe wo du stehst & NEKTAR Netzwerk europäische Kultur der Arbeit, Saarbrücken

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
1999
Rosental

Viel Stoff für Geschichten

Das Altersheim Rosental in Winterthur wurde um eine Pflegeabteilung erweitert. Nach zweijähriger Bautätigkeit wollte man zur Routine übergehen.
Nach der Neueröffnung galt es zuerst den Stoff von Geschichten zu sichten. 46 MitarbeiterInnen haben auf allen Etagen gegraben und die Resultate im Treppenhaus ausgestellt.

Altersheim Rosental, Winterthur

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
1998

Männerbilder heute und in der Antike

Tiefschürfender Projektunterricht mit 29 Lehrlingen, Dekorationsgestalterinnen, Schreiner, Bauzeichner und Mechaniker, zum Thema "Männerkörper". Grabungen in Basel und zu den "perfekten Bodies" im Antikenmuseum Basel.
Ausstellung in der Skulpturenhalle.
In Zusammenarbeit mit: Museumsdienste Basel,
Antikenmuseum und Sammlung Ludwig Basel,
Skulpturenhalle Basel, Allgemeine Berufsschule
Basel.

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
1998

150 Lehrlingsansichten zum Thema Schaffen

Der Kanton Zürich gab uns den Auftrag, das
Thema "Schaffen" von 150 Lehrlingen aus zehn Berufsgruppen untersuchen zu lassen, dort wo sie stehen. Ausstellung in 25 Übersee-Containern mitten in Zürich Dreidimensionale Perspektive der Lehrlinge zum Schaffen. Resultate und virtueller Ausstelltungsbesuch via Internet.

Kanton Zürich, Abteilung Kulturförderung Im
Rahmen des des Jubiläums "150 Jahre Bundesstaat -
200 Jahre Helvetik" In Zusammenarbeit mit der
Allgemeinen Berufsschule Zürich

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
1989
Wasserkraft

Start1989 Einweihung1998

Mechanische Energie wird sichtbar und erlebbar 800 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben die Wasserkraftanlage Rosenberg in Wila ausgegraben und rekonstruiert.
Die einzigartige Anlage mit der 30 Meter langen Stangentransmission. Sie dient heute als Antrieb für Experimente mit mechanischer Energie.

Kanton Zürich und Gemeinde Wila Verein
"Weberei" Rosenberg Im Rahmen 700 Jahre
Eidgenossenschaft/CH91

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
1997
Vom Wolf zum Brunnen

Die Bewohnerinnen des Mädchenheims
"Wolfbrunnen" graben die Geschichte ihres Heims aus und laden alle Bisherigen in die Ausstellung ein.

Mädchenheim Wolfsbrunnen, Lausen (BL)

In Zusammenarbeit mit der Museumpädagogik
Basel Erziehungsdepartement Basel Stadt

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
1997
Hanf und Flachs in Ziefen
Der Heimatverein von Ziefen pflanzt eine halbe Hektare Hanf an, Sorte Feodora, und geht ganz praktisch die historische und aktuelle Verarbeitung dieses nachwachsenden Rohstoffes nach.

Verein für Heimatpflege Ziefen (BL)
 
   
   
   
   
   
   
   
   
       
1997
Arbeit - fertig - los

15 Arbeitslose im Alter zwischen 55 und 65 graben Ihre Geschichte aus und stellen sie im Arbeitsvermittlungszentrum aus.

Pro Senctute Bezirk Wetzikon (ZH) Schweizerisches Arbeiterhilfswerk

 
   
   
   
   
   
   
   
       
       
1997
2. Rosenberg-Gespräch

Ausgraben und Erinnern - eine ästhetische Arbeit. Tagung mit Prof. Gert Selle, Universität Oldenburg.

Verein Grabe wo du stehst &
Museologie, Universität Basel

 
   
   
   
   
       
       
       
1996
5 Volkshochschulprojekte

Gegen die geistige Landflucht initiiert die Volkshochschule des Kantons Zürich fünf Grabungsprojekte auf dem Land: "Zigarettenfabrik Memphis" in Dübendorf; "Untere Marktgasse" in Bülach; "Fabriklerleben im Neuthal" in Bäretswil und Bauma; "Saagi Stamme" in Stammheim; "Gasthof Löwen" in Mönchaltorf.

Volkshochschule des Kantons Zürich Zum Jubiläum "75 Jahre Volkshochschule des Kantons Zürich"

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
       
       
       
1996
Lebensgeschichten Rosenberg

Während sechs Jahren haben ehemalige ArbeiterInnen der Seidenweberei Rosenberg, Schulklassen und SeminaristInnen gemeinsam Lebensgeschichten rund um die Seidenweberei ausgegraben und in einer Ausstellung präsentiert.

Kanton Zürich, Verein Grabe wo du stehst Volkshochschule des Kantons Zürich
In Zusammenarbeit mit dem Kurs- und Lagerhaus Rosenberg, Wila (ZH)

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
       
1995
Quartier am Ring

Sechs SeniorInnen haben in Ihrem eigenen Quartier gegraben und erstaunliches entdeckt und einen Teil der Ausstellung der Denkmalpflege zur Baugeschichte des Quartiers gestaltet.

Seniorenuniversität Basel In Zusammenarbeit mit dem Museum Klingental Basel, der Denkmalpflege des Kantons Basel-Stadt und der Museumspädagogik Basel

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
       
1995
Geschichte(n) im Lutherntal

Grabung, Ausstellung und Kulturmonat im Lutherntal. Mit 30 BewohnerInnen des Lutherntals.

Schweizerische Kulturstiftung Pro Helvetia/ Kulturmobil und Gemeinde Luthern (LU)

 
   
   
   
   
   
   
       
1995
Kinder, Keller, Kreidestaub

Grabung und Keller-Ausstellung mit einer 6. Primarklasse zu "100 Jahre Schuhaus Obermatt".

Schulhaus Obermatt, Pfäffikon (ZH)

 
   
   
   
   
       
       
       
1995
1. Rosenberg-Gespräch

Grabe wo du stehst - ein pädagogischer Ansatz.

Pestalozzianum Zürich & Erziehungsdirektion & Pädagogisches Institut der Universität Zürich

 
   
   
   
   
       
       
       
1994
Fundort Seminar

Grabung und Ausstellung 125 Jahre Evangelisches Seminar Unterstrass. Mit 100 SeminaristInnen und MittelschülerInnen

Seminar Unterstrass, Zürich

 
   
   
   
   
       
       
       
1993
Obstsorten in Wila

Gegen 100 Apfel- und Birnensorten sind bei der Grabung auf dem Gemeindegebiet von Wila zum Vorschein gekommen und mit ihren Geschichten während einer Woche präsentiert, gedörrt, zu Kuchen verbacken und zu Schnaps gebrannt worden.

Kurs- und Lagerhaus Rosenberg, Wila
Verein "Weberei Rosenberg", Wila im Tösstal

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
       
       
       
1992
Chemie-Graffiti- Mac Donalds

Grabung und Ausstellung mit zwei Realklassen in Kleinbasel. Im Rahmen der Ausstellung 600 Jahre Gross und Kleinbasel.

Museum Klingental Basel und Museumspädagogik Basel.

 
   
   
   
   
   
   
       
       
       
1992
Rosenbad

Ein Historisches Spiel zum Alltag rund ums Rosenbad 1840 mit 120 SchülerInnen und 20 Badegästen aus ganz Europa.

Kanton Zürich, Abteilung Kultur In Zusammenarbeit mit dem Kurs- und Lagerhaus Rosenberg, Wila im Tösstal (ZH)

 
   
   
   
   
   
   
   
   
       
1991      
       
Fortbildungen
   
 
Workshops
   
 
Vorträge
   
 
Artikel
   
       
       
 
Ausstellen eine Kunst
Hochschule für Soziale Arbeit Luzern  
       
 
Streunen, die Kunst der beiläufigen Bildung
Seminar Unterstrass Zürich
Hochschule für soziale Arbeit Luzern
Schweizerisches Lernfestival 99, Muttenz
 
     
     
       
 
Das Treppenhaus:wo wir stehen und gehen
Altersheim Rosental Winterthur
 
     
 
wissen-schaffen, ein Projekt mit Lehrlingen
Büro für Kulturvermittlung Wien
Allgemein Geschichtsforschende Gesellschaft
Credit Suisse, Tagung Personalverantwortliche
Schweiz. Gesellschaft für LehrerInnenbildung
 
     
     
     
 
Der Ansatz Grabe wo du stehst
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (D)  
    Institut für Kulturwissenschaft, Innsbruck (A)  
    Université populaire de France, Anncy (F)  
    Lehrgang Museologie, Univeristät Basel  
    Lehrerfortbildung des Kantons Basel-Landschaft  
    Lehrerfortbildung des Kantons Basel-Stadt  
    Pestalozzianum, Kanton Zürich  
    LehrerfortbildungKanton St. Gallen  
    Schulhausinterne Forbildung Effretikon, Elgg, Uster,